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Montag, 5. Mai 2014, 20:55

Probefahrt auf Österreichisch: KTM Adventure 1190

Die Krone der Technologie-Führerschaft hat sich seit neuestem die österreichische Motorradschmiede KTM selbst auf das orangefarbene Haupt gesetzt. Noch bevor die Wettbewerber überhaupt daran denken konnten, gelang KTM zusammen mit BOSCH der Clou: Man hatte ein serienreifes Kurven-ABS entwickelt und bringt es seitdem unters zweiradfahrende Volk. Dieses System, auf neuhochdeutsch motorcycle stability control (MSC) genannt, kann gefühlt die
Physik überlisten und lässt in maximaler Schräglage eine Vollbremsung im ABS-Regelbereich zu, ohne dass die Räder blockieren und die Maschine ebenso unelegant wie hart aus der Kurve fliegt.

Nicht, dass der Autor dieser Zeilen dies jemals nutzen oder auch nur ausprobieren könnte. Anfang der Neunziger, als ich Motorradfahren lernte, hat man in Kurven nicht gebremst, wenn man noch etwas länger leben wollte. Egal, was passierte. Egal, mit welcher Maschine, auf welchem Belag oder bei welchen Witterungsbedingungen. Bei Gefahr in der Kurve gab es nur einen Weg: TIEFER REIN! Und das sitzt irgendwann genauso tief im Kopf drin. Das Abzuschalten und doch in maximaler Schräglage beide Bremsen in den Regelbereich zu bringen – naja, sagen wir mal, dafür bräuchte es
schon einen gehörigen Nagel im Kopf.

Dennoch ist das neue System faszinierend. Sozusagen die Quadratur des Kreises. Und für Sicherheitsfanatiker wie mich ein Kaufargument, wenn es um ein neues Mopped geht. Könnte ja sein, dass man es irgendwann mal braucht. Also muss man es auch haben. Soviel will ich vorweg nehmen: Bei meiner Probefahrt bei Bodo Schmidt in Schmelz kam das neue MSC nicht zum Einsatz. Ich hab KTM einfach mal geglaubt, dass es funktioniert. ;-))

Also rauf auf das noch kalte Mopped und die 150 PS mal losgelassen! Könnte man zumindest meinen, aber bei dieser KTM heißt kalter Motor auch wirklich kalter Motor. Die ersten Meter wurden so zur Qual, denn die Maschine war schlicht nicht bereit, meinen Gasbefehlen einfühlsam zu gehorchen. Dazu kamen diese deutlich spürbaren Vibrationen im Lenker, die meine Backenzähne ziemlich unangenehm zum Mitschwingen brachten. Und dann noch diese zu kurzen Gas- und Bremshebel. Hat das noch keiner in Mattighofen mal selber ausprobiert? Oder haben Österreicher genetisch bedingt kleinere Hände als wir? Wieso braucht irgendjemand auf diesem
Planeten eine Drei-Finger-Kupplung???

Plötzlich wurde es besser. Die Cockpitanzeige glänzte mit Betriebstemperatur des großen V2 unter mir, die Vibrationen gingen wenigstens ein bisschen zurück und der Moloch von Schmelz verschwand so langsam im Rückspiegel (Himmel Herr Gott! Wieder zu klein! Ich seh so nix!). Und ebenso plötzlich kam der Spaß. Kein Auto vor mir, sondern nur die freie Landstraße. Und eine KTM, die nur noch nach vorne wollte. Dritter, vierter Gang, Gas auf und den V2 schieben lassen. Nächste Kurve, übernächste, überübernächste. Einfach nur Leistung satt! Geschwindigkeitsbegrenzungen verlieren an Bedeutung. Tunnelblick….

Rote Ampel. Ausatmen. Einatmen.

OK. Fährt sich ganz passabel, wenn sie mal in Fahrt ist. Das Fahrwerk ist auf Höhe der Zeit, bis auf die starke Eintauchbewegung beim scharfen Anbremsen. Und unter 3000 Touren kommt so gar nichts. Womit man leben könnte, wenn man nicht versucht, im normalen, fließenden Verkehr mitzuschwimmen. Denn das ist etwas, was die Adventure gar nicht mag: Mitschwimmen. Sie will von der Leine gelassen werden und nicht hinter LKWs eingebremst werden. Das wäre so, als wenn man den ganzen Tag mit einer 45er Magnum mit gespanntem Hahn in der Hosentasche rumlaufen
würde, weil so ein Teil in manchen Lebenssituationen ja ganz nützlich ist. Und den Rest der Zeit passt man halt auf, dass man sich nicht selber damit umbringt. Oder mal anders ausgedrückt: Möchte ich die 1190er Adventure in den Alpen dabei haben? Oh ja, ich will! Damit GSen jagen und sich die neonfarbenen Westen Ihrer Fahrer als Trophäen in die Garage hängen – wer will das nicht? Will ich die Anfahrt auch auf eben dieser KTM machen? Lieber nicht. So leidensfähig bin ich dann doch nicht. Das wäre mir zu anstrengend, glaube ich.

Nun gut, also zurück nach Schmelz zum Händler. Doch irgendwas stimmt nicht. Irgendwas ist anders. Das Universum scheint sich in der Phase verschoben zu haben, etwas Unerklärliches geschieht hier, die Macht wird erschüttert. Verdammt ist das heiß! Und ich meine HEIß!!! Meine Hose! Gebt mir Wasser! Autsch! Aua!

Erst mal runter vom Mopped. Die Hose ist brüllend heiß! Die Abwärme des riesigen V2 hat mich gut durch gekocht. Und das bei 15, 16 Grad Lufttemperatur. Das geht gar nicht. Ich springe wie ein Jojo-Ball über die Landstraße und traue mich doch nicht, die Hose runter zu reißen. Und erspare mir so den Polizeieinsatz. Und kann es kaum fassen. Das muss doch schon mal jemand vor mir
bemerkt haben?!?

Hat es auch. Man schaue mal ins KTM-Forum.



Ich bin froh, wieder auf der Tiger zu sitzen und genieße den Drilling auf der Rückfahrt nach Trier….

2

Montag, 5. Mai 2014, 21:48

:thumbsup: geiles Geschreibsel!

zu mir sagte ma ein Ö-Streicher KTM stehe für: keine tausend meter.

Straydog

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3

Montag, 5. Mai 2014, 23:02

Da muß der gute Locke erst mal ne KTM fahren, um festzustellen, was für ein heißer Hüpfer er noch ist :lach_02:
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Ich will den Motor bollern, den Wind rauschen und mich selber denken hören."


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MikeTR

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4

Montag, 5. Mai 2014, 23:40

Steffen, kauf dir das Ding und zeig dem Marquez mal wo der Hammer hängt!
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5

Dienstag, 6. Mai 2014, 00:46

Super Bericht, macht Spaß zu lesen. :hbang2:
Ich freue mich schon auf deine nächste Probefahrt.

weitzi

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6

Dienstag, 6. Mai 2014, 07:33

Sach mal.... irgendwie könnte man meinen Du suchst ne neue Mopete bei den vielen Probefahrten....

Schöner Bericht!
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Straydog

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7

Dienstag, 6. Mai 2014, 10:04

Lass ihn, Weitzi......der kann da nix für......das is genetisch bedingt :lach_01:
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Ich will den Motor bollern, den Wind rauschen und mich selber denken hören."


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Treverer

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8

Dienstag, 6. Mai 2014, 19:16

Ich würd ja auch mal ne Probefahrt machen, aber womit?
neue Goldwing: zu teuer
gebrauchte Goldwing: hat kein ABS
Honda Deauville 650: zu schwach
Deauville 700: immer noch zu wenig Schmackes
Honda Pazific Coast 800: eher selten zu finden, wahrscheinlich auch nicht viel Power von unten raus?
Triumph Tiger: Tip Top, bin jedoch kein Kettenfeteschist
V-Strom: siehe Tiger
BMW: bin überzeugter Fan vom guten, alten 1100er Ziegelstein, aber dann kann ich auch bei der Pan bleiben.
Hat jemand sonst noch ne Idee? (Kardan, Wasserkühlung, ABS, möglichst Kombibremse , guter Wetterschutz,
Langstreckentauglich und bequem, Koffer und Topcase, genügend Platz für Zelt, Feldbett und Klappstuhl,
Verbrauch möglichst deutlich unter 10 Liter)
Signatur von »Treverer« Wenn jeder an sich selbst denkt ist an alle gedacht

9

Mittwoch, 7. Mai 2014, 20:04

Hi Locke,
schöner Bericht, macht richtig Spass den zu lesen. :super:

Aber eins hätte ich dir nun wirklich nicht zugetraut: die hot pants.... :lach_01: :lach_02: :nicht:
Signatur von »Mecki« Brave Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin..... :D :D :D
Gruss
Mecki

STeFun

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10

Sonntag, 27. Juli 2014, 14:20

Meinung eines Adventure Fahrers

Schöner Erfahrungsbericht Locke! :bravo

Klar ist aber auch, daß Meinungen zu einem Motorrad sehr subjektiv sind. Was für den Einen unangenehme Vibrationen sind, ist für den Anderen Charakter; dür den Einen ist das Fahrwerk zu weich, für den Anderen komfortabel; USW...
Daher hier meine Meinung zur KTM Adventure 1190, die ich seit Februar 2014 mein Eigen nenne:
  • die Technologie ist das Beste was es zur Zeit auf dem Merkt gibt. Das neue MSC muß man aber trainieren. Anders kann man sich zum harten Bremsen in Kurven kaum überwinden. Ich selber habe bisher kaum das normale ABS benötigt und erst recht nicht das neue "Kurven-ABS"
  • Probleme mit dem Kaltstart kann ich nicht bestätigen. Nach dem Start läuft die Kati mit leicht erhöhter Leerlaufdrezahl, das war's. Mit der Laufruhe des Triumph-Triple kann der V2 nicht mithalten. Denke das kann ich sehr gut beurteilen, da ich selber 7 Jahre die 1050er Sprint ST gefahren habe. Aber Dank des Ride by wire läuft der neue V2 sehr ruhig. Unter 3000 U/min fühlt er sich zwar nicht so wohl, ist abe gut fahrbar. Kein Vergleich zur früheren 990er die unter 3000 U/min heftig auf die Kette gehackt hat. Das vibrieren des Motors ist zwar spürbar, aber für mich keineswegs unangenehm.
  • Zu kurze Hebel? Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Habe aber auch eher kleine Finger. Insgesamt zur Geometrie: ich fühle mich mit meinen 176 cm auf der Kati pudelwohl. Kleiner Nachteil ist, das ich nicht mit beiden Füßen komplett auf den Boden komme.
  • Fahrdynamik: das mit 150 PS mehr als genug Leistung zur Verfügung steht ist klar. Nach etwas Eingewöhnung ist die jedoch sehr gut beherrschbar, auch Dank Traktionskontrolle in Kurven kein Problem. Drehst du zu stark am elektronischen Griff, wird das durchdrehende Hinterrad "weggeregelt". Mag für den erfahrenen Fahrer zuviel des guten sein. Ist aber auch abschaltbar. Insgesamt Super-handlich, schnelle Kurven, Serpentinen, alles spielend leicht zu fahren. Ich habe mich auf der Kati von Anfang an wohl gefühlt. Zugegeben besteht ständig die Gefahr zu schnell unterwegs zu sein. Das ganze übrigens bei Verbrauch von +- 6 l.
  • Elektronisches Fahrwerk: wählbar zwischen den Modi Sport, Street, Rain, Offroad. Zusätzlich ist die Beladung wählbar.
  • Hydraulische Kupplung: superleicht zu bedienen
  • Langstreckentauglichkeit: absolut gegeben. Erst letzte Woche habe ich eine 900 km Tagestour bis zur tschechischen Grenze gefahren, kein Problem! Die Rückfahrt über 750 km Autobahn war ebenso entspannt. Liegt aber evtl. auch an der von ECM überarbeiteten Sitzbank.
  • Sozius-Komfort ist ebenfalls bestens. Meine Frau ist bisher einmal mitgefahren (fährt inzwischen selber) und findet es bequemer als auf der Sprint ST
  • Negativ: die schon erwâhnte Höhe und das ich nicht ganz sicher auf dem Boden stehe. Habe mich aber daran gwöhnt. Außerdem sind die Windgeräusche sehr laut.
  • Zur angesprochenen Hitze am Hosenbein: ja, die Maschine wird warm. Wäre ja auch erstaunlich wenn nicht bei dem Motor. Aber das man sich die Beine verbrennt, kann ich absolut nicht nachvollziehen, ich hatte damit bisher keine Probleme. Ich kenne die Diskussion darüber aus dem KTM Forum. Ich vermute, das es die größeren Fahrer eher betrifft, die beim stehen das Hosenbein nahe am Krümmer haben.

Fazit: ich bin nach bisher etwas mehr als 10000 km mit der Käthe sowas von begeistert. :thumbsup:
Für mich war es die absolut richtige Entscheidung. Habe ich keinen km bereut. Und nein, ich werde nicht von KTM bezahlt und glaube auch das ganze nicht durch die Orange Brille zu sehen. Ih bin einfach nur ein absolut zufriedener 1190er Fahrer. Sieht man auch daran, daß ich diese Saison vermutlich auf ca. 15000 km kommen werde. Soviel wie mit keinem Bike vorher.


Vielleicht kommt es irgendwann dazu, das mit Euch mal persönlich zu bequatschen. Hatte schon lange mal vor bei einer Ausfahrt mitzukommen, hat aber bisher nie gepaßt.


VG und schönen Sonntag,
Stefan

11

Sonntag, 27. Juli 2014, 15:58

Naja, komm. Das Thema "Heiße Hose" hat bei KTM bei der 1190er Adventure zwischenzeitlich sogar zu einem Stillen Rückruf geführt. KTM hat die Maschinen überarbeitet, weil dieses Problem doch recht viele hatten. Soweit ich weiß, ist es aber bis heute nicht zufriedenstellend gelöst.

Ich kann mir das übrigens nur so erklären: Große Jungs haben auch mehr Durchmesser am Bein. Zusammen mit der größeren Hose ist man dann irgendwann am Motor dran. Und glaub mir, ich hab das sehr spaßig versucht zu umschreiben, aber das war in Echt kein Spaß. Weiterfahren wäre für mich unmöglich gewesen. Auf einer Autobahn hätte ich auf dem Standstreifen auskühlen müssen. So was ist mir noch nie passiert.

Ansonsten teile ich Deine Meinung schon: Technisch ein hervorragend gemachtes Mopped. Nur nicht das Richtige für mich. Und das, obwohl ich mit 192cm eigentlich Gardemaß für eine große Reiseenduro wie diese haben sollte. Ich komme prima auf den Boden mit beiden Füßen, allein schon, weil die Adventure unter mit ungefähr einen halben Meter einbricht, wenn ich mich drauf setze. ;-))

Technisch gesehen hat KTM für mich die Marktführerschaft in diesem Segment, lange vor BMW oder Triumph. Gar keine Frage. Nur, wenn ich soviel Geld ausgebe, dann muss ich mich zu 100-Prozent wohl fühlen auf dem Mopped. Das muss passen. Und hat es bei der Adventure einfach nicht.

Im Moment weiß ich nicht recht, was ich mir kaufen soll. Eine Triumph Explorer mit elektronischen Fahrwerk könnte passen. Aber die gibt es nicht. Noch nicht....

Also bleibt die 1050er Tiger erst mal bis nächstes Jahr. Und dann schauen wir mal, was der Markt so her gibt.

STeFun

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12

Sonntag, 27. Juli 2014, 16:46

Ich bezweifele nicht dass es das Problem gibt. Zum Glück aber nicht bei mir. :)
Ansonsten bestätigen die unterschiedlichen Erfahrungen, das die subjektive Wahrnehmung eine große Rolle spielt.
Ist ja gut so, sonst würden wir alle das gleiche Mopped fahren.
Für mich paßt Tante Käthe zumindest zu 99%.
Viel Erfolg bei der weiteren Suche nach dem "perfekten" Bike. :thumbsup:

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